Dienstag, 30. Juli 2013

Schuluniform & Muskelaufbau

Wuh! Seit Montag bin ich jetzt an meiner neuen Schule, die ich irgendwie an meine alte Schule in Deutschland angehängt habe, obwohl ich keine mehr brauche. Aber egal!
Montag haben wir kaum etwas gemacht. Das einzige wirklich beeindruckende und das, was wirklich an einen Kulturschock herangereicht hat, war die Schuluniform. Ich bin froh eine deutsche Schülerin gewesen zu sein, sodass ich nicht mit sowas geplagt wurde. Es sieht wirklich süß aus und ich hab mich auch echt gefreut, das anzuziehen (solltest du es nicht anhaben und trotzdem in die Schule gehen, wirst du angestarrt, als wärst du das letzte Schnitzel in einem Bamberger Wirtshaus!), aber ich verschwinde darin wie in einem Sack und ich finde, die Farbe passt nich so zu meinem Hautton!

Lotta, Jonas und ich in unseren neuen Outfits


Dienstags war dann schon ein bisschen spannender. Das Tolle ist, in Neuseeland fängt die Schule an allen Tagen unterschiedlich spät an und die Stunden sind dadurch auch irgendwie unterschiedlich gekürzt und wenn man Glück hat, wird kurzfristig auch noch eine Schulversammlung einberufen, von der man auch nichts mitbekommt und dann vor verschlossener Klassenzimmertür steht. Dieses ganze Gekürze ist mir irgendwie suspekt und ich komme auch nicht wirklich damit klar. Noch nicht, irgendwann bin ich sicher der Master.
Der Master ist aber heute leider zweimal in der Schule "lost" gegangen und dann musste er sich von Kiwi Jungs helfen lassen, damit er wieder auf Kurs kommt. Well done! Applaus Applaus!
Ich werde noch Wochen oder Monate brauchen um das ganze Schulgelände zu erkunden und mich darauf zurechtzufinden. Es ist nämlich nicht so wie in Deutschland ein große Gebäude, sondern ganz viele unterschiedliche Kleine, die alle mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet sind. Da kann man schonmal lost gehen! Meine Englischlehrerin hat mich zum Glück verstanden und meinte: "No worry, sweetheart!" - Ach, diese lieben Kiwis :)

Falls übrigens noch irgendjemand behauptet, in Neuseeland wird man dick, der bekommt was zu hören. Mein Schulweg besteht nämlich zu 90% aus Berg und beinhaltet ca. 111 richtig toll steile Treppenstufen. Bei jedem Schritt spüre ich meine (hoffentlich vorhandenen) Muskeln und ich sag's euch, wenn ich nicht nach Hause komme und Beinmuskeln wie Klitschko zugelegt habe, dann weis ich auch nicht!

See ya ♥ 

Samstag, 27. Juli 2013

Auckland and Wellington

Ich bin jetzt endgültig in meinem neuen zu Hause angekommen und muss sagen, ich habe mich selten so wohl gefühlt. Es ist wirklich wunderschön hier, schon alleine die Farben, die man erblickt wenn man nur aus dem Fenster schaut, sind einfach umwerfend.
Als ich ins Flzgzeug eingestiegen bin, hatte ich noch ein mulmiges Gefühl, aber jetzt ist alles verflogen und es ist einfach nurnoch schön :)
Ich hatte das Glück, dass ich neben Menschen aus unserer Organisation sahs und die mich somit gnaz gut unterhalten haben. Der Flug war aber trotzdem einfach nur anstrengend. Von München nach Hong Kong war es eine riesengroße Maschine und es war a****kalt da drin. Die Lufthansa hatte leider nur so reudige Wolldecken, sodass ich mir warscheinlich eine fetzen Erkältung geholt habe. Und falls irgendjemand nochmal über das Flugzeugessen herzieht, schande über euch, denn das echt ganz annehmbar. In Hongkong dann Zwischenstopp über 5 Stunden und irgendwelche Chinesen haben meine Koffer dort wohl im Regen stehen lassen, denn als ich in Auckland auspacken wollte, war alles nass. Dankesehr! Der Hongkong Flughafen ist mir ein bisschen zur groß. dabei kann man schonmal lost gehen und sie verlaufen. Ich war froh, als ich da wieder weg war. Von Hong Kong nach Auckland gab es endlich Fleecedecken und noch besseres Essen, das Highlight meines Flugs! Wirklich Air New Zealand, Daumen hoch!
In Auckland gab es dann für den ganzen Trupp erstmal einen Zischenstopp für zwei Tage. Wir haben bisschen die Stadt erkundet, waren auf dem Sky Tower und haben uns schonmal mit Handykarte und Bustickets eingedeckt. Hier ein paar Impressionen aus Auckland.

Auckland Sky Tower, the view from there and Auckland Harbour     


Auckland gefällt mir überhaupt nicht. Ich bin auch so nicht der Großstadttyp und ich finde die Stadt einfach nicht so schön. Klar, die Leute sind nett und das Essen gut, aber ich finde, Auckland ist nicht Neuseeland. Das hab ich auch meinem Gastdad gesagt und er hat mir sofort zugestimmt. Pluspunkte sammeln!
Von Auckland ging es dann endlich ab nach Wellington zu meiner Host Family. Ich wurde am Flughafen sofort total lieb empfangen und hab mich auf Anhieb super mit ihnen verstanden. Wir wohnen in einer kleinen Suburb von Wellington auf dem Berg, bin ich ja schon gewohnt, hihi! Und es ist wunderschön!

6 Fakten über meinen Aufenthalt bis jetzt:

1. Die Supermärkte hier sehen aus wie Baumärkte, weil die Regale bis zur Decke reichen.

2. Linksverkehr sucked. Wäre heute benahe überfahren worden.

3.  Im Haus liegt überalle Spielzeug, ich bin das garnichtmehr gewohnt. Ich darf jedes mal aufpassen, dass es mich nicht über ein Auto oder einen Zug drüberhaut.

4. Deutsch Denken fällt mir schon jetzt schwer, vorhin hab ich auf Englisch mein Geld gezählt, haha.

5. Ich habe noch kein Schaf gesehen.. was da los?

6. Hier gibt es Palmen. In meinem Garten stehen Palmen und ein Zitronenbaum mit Früchten dran!
the middle of middle earth


Der Blick aus unserem Wohnzimmer

Küsse
Lucie ♥

Dienstag, 23. Juli 2013

Ready for takeoff?

Mein Zimmer - Ein einziges Schlachtfeld
Mein Kopf - Ein einziges WirrWarr
Meine Gedanken - Hab ich was vergessen? Was ist wenn etwas passiert? Vielleicht darf ich garnicht einreisen? Hab ich alle wichtigen Papiere besammen oder ist etwas verschwunden?

So sieht ungefähr meine ganze letzte Woche aus. Neben tausenden Verabschiedungen und Tränen (viele!), glaube ich jetzt, dass ich ganz gut vorbereitet bin, auf das Abenteuer meines Lebens.
Wenn da das Kofferpacken nicht wäre.. mich wundert es sowieso, dass ich neben dem ganzen Stress noch Zeit habe, hier seelenruhig auf meinem Blog zu schreiben. Wer kann, der kann!
Jedenfalls weis ich eines ganz sicher.. ICH WERDE NIE AUF 23 KG KOMMEN! Es werden mit Sicherheit 50 oder 100 oder 200, so wie es hier aussieht. Wie haben die Menschen vor mir das fertoggebracht sich auf das nötigste zu beschränken. Ich beschränke mich ja schon auf das Nötigste und hab warscheinlich 30 kg Übergepäck. Wie soll ich Sachen für ein ganzes Jahr in einen kleinen Koffer bekommen. Ich weis es nicht..

Falls ich erfolgreich gewesen bin, werde ich darüber berichten, ansonsten bin ich lieber still :)
In 12 Stunden starte ich auf die Reise meines Lebens. Ich kann es kaum glauben ♥

Küsse, Lucie ♥

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