Donnerstag, 29. August 2013

Matsch & Mode


Hello Muffins!


Ich sitze gerade bei einer gemütlich warmen Tasse Tee und CSI Miami vor dem Fernseher und lasse es mir gutgehen. Heute war unglaublich schlechtes Wetter, es hat den ganzen Tag geregnet und es war so windig, dass es mich fast weggeweht hätte, als ich über die Brücke gelaufen bin.  Als ich dann im Valley angekommen bin, war ich zwar komplett durchnässt, aber immerhin noch froh, dass ich nicht weggeweht wurde.
Diese Woche hatte ich keine Schule und musste nur zu meinen Exams reinkommen. Mein Classic Exam habe ich nach 4 Minuten wieder abgegeben, weil ich wirklich garnichts konnte. Ich habe mir alle Seiten und Fragen angeschaut, aber leider nichts aus meinen grauen Zellen zusammenklauben können. In Englisch war es sogut wie dasselbe, nur leider konnte ich da nicht so einfach verschwinden. Wir haben in der Hall geschrieben und es war wie im Abi mit Einzeltischen und das in ungefähr zehn Reihen nebeneinander. Wir waren an die 150 Schüler in dieser Halle und da ist es leider nicht so leicht, einfach so mir nichts dir nichts zu verschwinden, wenn man genau in der Mitte sitzt. Also musste ich die drei Stunden wie ein kleiner Sträfling auf meiner Bank absitzen. Eine Stunde habe ich genutzt, um den nötigen Schlaf von der Nacht davor nachzuholen und die anderen beiden, da weiß ich leider nicht, wie ich die herumbekommen habe. Aber ich hab's dann ja doch geschafft!
Zusätzlich zu den Exams bin ich eigentlich nur in die Schule, wenn ich Fussballtraining hatte. Wir haben Montag und Dienstag für unser großes Finale am Mittwoch trainiert. Anscheinend war das Finale doch eine sehr große Sache, denn alle waren völlig aus dem Häuschen und unser Trainer hat regelrechte strategische Meisterpläne für jede Ecke und jeden Freistoß geschmiedet. Es hat sich an der Schule zumindest im Lehrerkollegium sehr schnell herumgesprochen, dass ich ein Goaly bin. In den letzten beiden Wochen kamen mindestens fünf Lehrer zu mir, um mich allwissend zu fragen: "Aren't you the new goaly?" oder "I heard, that you're a fantastic goalkeeper"  Wohingegen ich da eher immer sehr geschockt reagiere und mich frage, warum zum Teufel redet mein Trainer mit dem halben Kollegium über mich. Aber natürlich kam mir meine "Berühmtheit" (ach ich fames Wesen!) schon zugute, weil ich in meinem Classic Exam gefragt habe, ob ich gehen darf und der Lehrer mich nur abschätzend angesehen hat und meinte "You're the goalkeeper, aren't ya?", worauf ich kleinlaut "Yes" antwortete, und er meinte nur, dass ich natürlich daher sofort gehen darf! Applaus Applaus, ich habe meinen Ruf schon weg!
Und am Mittwoch hatten wir dann aber unser grande final! Ich kann euch sagen, ich war wirklich selten so aufgeregt wie an diesem Abend. Wir haben im Petone auf einem wunderschönen Kunstrasenplatz unter Flutlicht gespielt und es war bitterkalt. Der Wind hat so geweht, dass ich selbst mit drei dicken Jacken noch gefroren habe. Das hat es natürlich auch nicht sehr einfach gemacht, vorallem wenn man gegen den Wind gespielt hat. Somit war das Wetter schonmal nicht auf unserer Seite. Ich hatte befürchtet, dass Gott eher auf der Seite der katholischen Mädchenschule ist und so war es auch wirklich. Wir kamen irgendwie nicht ins Spiel und nach ein paar Minuten führten die Anderen schon 1:0. Die erste Halbzeit war ein reines Torfestival, nach jedem neuen Führungstreffer der anderen Mannschaft, haben wir eins nachgelegt und so stand es zur Halbzeit 3:3! Niemand hatte erwartet, dass die Mädels so gegen uns halten könnten, denn jeder war sich sicher, dass wir das Spiel gewinnen würden. Vielleicht etwas zu sicher! Ich kam erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz, da wir zwei Goalys sind. Ich war so nervös, einfach nur aus dem Grund weil wirklich viele Zeichen gegen uns standen. Das Spiel ist ziemlich aggressiv weitergelaufen und erst fünf Minuten vor Schluss konnten wir noch unseren Führungstreffer zum 4:3 erzielen. Leider leider, aber legte diesmal die andere Mannschaft nach und eine Minute vor Spielende glichen sie zum 4:4 aus. (Wirklich Gott, ich wette die glauben auch nicht alle an dich!) Und somit hieß es Elfmeterschießen. Es hätte so viel schiefgehen können, es hätten alle die Nerven verlieren können und es hätte niemand treffen können, aber sie haben alle getroffen. Jede Elfmeterschützin unseres Teams hat getroffen! Und Himmel sei Dank, hat eine Gegnerin ihren Ball mit voller Wucht an den Pfosten gesetzt. Und somit, tada, gewonnen! Meister! Es war ein super Gefühl, zu wissen, dass man trotz eines schlechten Spiels mit aller Kraft, die man aufbringen konnte, gewonnen hat. Am Ende gewinnt eben doch nicht der ganze Strategiekram, sondern das Herzchen. Wirklich klasse! Danke an alle Mädels, die mich immer wieder angefeuert haben, auch wenn ich leider jedes Mal eine Sekunde zu spät in die Ecke gehechtet bin, um den Elfmeter abzuwehren. Thanks girls, you are amazing ♥
Und wie es bei den Kiwis eben so ist, läuft nie alles glatt. Eigentlich sollten wir einen Pokal überreicht bekommen und es war auch wirklich ein Pokal da. Leider war dieser aber aus Plastik! Die letztjährigen Siegerinnen der Liga haben den richtigen Edelmetallpokal verloren und so muss jetzt erst wieder ein Neuer beschafft werden. Wie zum Teufel verliert man einen Pokal?  Manchmal fragt man sich wirklich..

.. dafür gab es aber eine Medallie :)
Hoffentlich sind wir jetzt alle schon auf Nelson eingestimmt und können dort auch etwas reißen. Die meisten sind sich leider etwas unsicher, da auf diesem Tunier wirklich nur super gute Mannschaften spielen und man in den letzten Jahren regelrecht in der Luft zerissen wurde. Trotzdem freue ich mich unglaublich auf die Woche und das Wetter soll auch mitspielen, also perfekt!

Jetzt vom etwas weniger mädchenhaften Teil zum girly part! Ich war heute mit ein paar Freunden in der Mall und wir sind einfach ein bisschen herumgeschlendert. So langsam kenne ich mich jetzt auch mal aus und weiß jetzt auch endlich, wo ich raus gehen muss um zum Bus zu kommen. Ich Genie!
Jedenfalls ist mir wieder aufgefallen, wie sehr ich die Mode hier liebe! Ich hab es mindestens schon einmal beschrieben, alles hier trifft wirklich genau meinen Stil. Und falls irgendjemand noch ein paar Groschen übrig hat, die er wirklich nicht braucht, immer her damit. Denn ich könnte die ganzen Läden hier wirklich leer kaufen!


<3
Das war's auch eigentlich schon. Ich werde mich warscheinlich erst nach dem Tournament zurückmelden, weil ich vorher keine Zeit mehr habe. Und es tut mir Leid, dass dieser Post irgendwie nicht aus einer Feder kam, aber irgendwie war ich heute nicht wirklich in meinem "flow".

loove ♥



Sonntag, 25. August 2013

Windy Wellington & Quiznight

Hi Muffins ♥
                                                                            

Es ist schon wieder Montag! Ich kann es nicht glauben, die Zeit verfliegt hier so schnell und ich habe gestern realisiert, dass ich jetzt schon einen Monat von zu Hause weg bin. Es ist so erschreckend. Ich fühle mich, als würde ich schon ewig hier in Neuseeland wohnen und vermisse Deutschland eigentlich nicht so sehr. Leider hab ich das Gefühl, dass mein Englisch mit jedem Tag schlechter wird. Es ist manchmal wirklich schlimm, da meine Grammatik echt zu wünschen übrig lässt und jetzt weis ich auch, warum ich in der Oberstufe immer so schlecht war. Danke an dieser Stelle an meine Englischlehrerin für die 10 Punkte im Abitur!
Diese Woche war wirklich sehr busy, ich hatte zwei Exams. Dienstags hatte ich Buisness Studies und ich habe auch wirklich ein bisschen gelernt. Es mussten acht Themen bearbeitet werden, von denen ich leider nur bei zweien da war und somit auch nur die Fragen zu diesen Themen beantworten konnte. Leider war ich zu faul, beide Themen zu lernen und musste mich so auf eines beschränken, aber es zählt ja nicht! Freitags hatte ich Bio Exam. Wir saßen in der großen Hall an Einzeltischen und durften unsere Stifte nur in einem Plastikbeutel mitnehmen, damit man nicht cheaten kann. Es hat sie angefühlt, als müsste ich nocheinmal Abitur schreiben, mit der Ausnahme, dass ich im Abi wenigstens ein bisschen was konnte und hier garnichts. Aber nach einer Stunde wurden wir zum Glück von Mr. Edwards befreit und durften gehen! Möge er hochleben!
Zusätzlich zu dem ganzen Examstress haben wir am Mittwoch unser Halbfinale gegen eine andere Schule aus Upper Hutt gespielt und natürlich GEWONNEN! Das heißt, wir stehen jetzt im Finale der Schülerliga, dass am nächsten Mittwoch stattfindet. Und wenn wir das gewinnen, wären wir gut darauf eingestimmt, das Tunier in Nelson zu rocken! Daher werden wir natürlich alles daran setzen, das Spiel haushoch zu gewinnen. Wir spielen gegen eine katholische Mädchenschule, also wäre es gut, wenn Gott zu der Zeit im Urlaub wäre, sonst siehts schlecht für uns aus.. Wünscht mir ganz viel Glück ♥

Football Girls <3


Da ich die ganzen letzte Woche keine Schule hatte (Mid Term Break!) , konnte ich mir meine Tage so gestalten wie ich wollte. Was ich wirklich wollte, war ausschlafen! Mein Schlafrythmus hat sich mittlerweile eingependelt und so wache ich nicht mehr um Punkt 6:15 am auf, sondern kann jetzt durchschlafen. In der Theorie! Die Praxis sieht leider anders aus. In der Praxis ist es bis ca. 6:45 am mucksmäuschenstill im Haus und ab 7.00 am geht es los. Wenn man kleine Gastbrüder hat, sollte man sich darauf einstellen, dass man nicht allzu viel Schlaf bekommt. Ich bin es nicht gewohnt, dass morgens drei kleine Zwerge schreiend durchs Haus toben und da die Wände in den Holzhäusern in Neuseeland nicht allzu dick sind, bekommt man auch wirklich alles mit. Dazu kommt auch noch, dass Taine zum Geburtstag eine elektrische Gitarre + Mikrofon von Granny geschenkt bekommen hat (Danke Granny...) und diese fast jeden Morgen in Gebrauch ist. Keri hat mir schon angeboten mir Oropax zu kaufen, denn selbst Jason schläft nur mit Oropax. 




Ich bin wirklich nicht der Meisterfotograf, aber jedes Mal wenn ich hier nach draußen gehe, habe ich das Bedürfnis, tausende von Fotos zu machen, weil die Farben hier einfach so schön sind. Die Bilder sind nicht bearbeitet, dies sind die Orginalfarben und Sättigungen der Pflanzen und Umgebung. Ich liebe die Landschaft und die Natur in Neuseeland. Selbst in ihnen spürt man die Ruhe und die Gelassenheit, die dieses Land ausstrahlt und die langsam auch auf mich übergeht. Zumindest fühle ich etwas davon!
Ich habe mir sowieso vorgenommen viel mehr zu unternehmen. In Neuseeland bin ich warscheinlich nur ein einziges Mal in meinem Leben und somit muss ich wirklich alles auskosten, was ich kann. In den nächsten Tagen werde ich mir Petone näher ansehen und danach hoffentlich noch weiter nach Eastbourne, Palmerston North und an die Westküste reisen. Ich möchte unbedingt die wunderschönen Strände und Buchten der Westküste sehen und die künstlerische Innenstadt vom Palmerston North erkunden. In Wellington gibt es auch viel zu sehen und so werde ich bestimmt auch dort noch die ein oder andere Stunde verbringen. Am Samstag war ich mit ein paar Freunden zum ersten Mal richtig in Wellington, das erste Mal am Flughafen zähle ich jetzt mal nicht dazu, da ich damals nur aus dem Flugzeugt raus und ins Auto reingestolpert bin. Wellington ist eine wunderschöne Stadt genau nach meinem Geschmack. Es macht seinem Namen alle Ehre, denn es ist super windig. Mein Haarspray verspricht mir "48 Stunden Halt ohne zu verkleben!", anscheinend waren die Entwickler noch nie in Wellington, denn nach zwei Sekunden war meine Frisur schon hinüber. Schade!
Die Innenstadt von Welly ist superschön, es ist alles so künstlerisch angehaucht, es gibt viele kleine Cafes in denen die Menschen in der Sonne sitzen, kleine Boutiquen mit allerlei Krimskrams, aber auch wirklichen Schätzen. Von jeder Straßenecke erklingt eine andere Art von Musik, denn es gibt so viele Straßenmusiker hier und man kann das Meer riechen. Auch der Style der Menschen hat mich so fasziniert, jeder zieht einfach an, was er möchte und kombiniert wild Muster, Schnitte und Farben. Es ist wahnsinnig toll anzusehen, wie sich die Menschen hier kleiden und wie gelassen sie ihr Leben leben. Die Mode hier in Neuseeland ist auch ganz nach meinem Geschmack, viel Blumenprint, Spitze und zartes Rose, Röcke und Kleider. Am liebsten hätte ich die vielen kleinen Läden leer gekauft! Adieu ihr süßen Dollar!




Traumkleid - Elfe <3
In Wellington war an dem Tag sehr viel los, denn Abends haben die All Blacks gegen Australien im Westpac Stadium gespielt. Daher war die ganze Stadt voller Menschen mit Trikos und Fahnen. Selbst die Mülleimer wurden mit Wimpeln der All Blacks geschmückt. Rugby ist hier in Neuseeland so unglaublich groß und jeder Kiwi ist auf den Beinen, sobald ein großes Rugbyspiel ansteht. Es ist kaum zu vergleichen mit Deutschland und der EM oder WM. Wir Deutschen haben das Bedürfnis unsere Verbundenheit und unseren Stolz auf unser Land laut in die Welt hinauszubrüllen mit so viel Euphorie, dass es fast schon wieder weh tut. Hier hingegen trägt zwar auch jeder Trikos und Fahnen, jedoch mit einer anderen Art von Stolz, nicht oberflächlich und eventabhängig wie in Deutschland, denn bei uns ist jeder nur Stolz und zeigt die Zugehörigkeit zu seinem Land, wenn die ganze Welt zusieht. Hier ist alles tiefer und emotionaler denn man muss niemandem etwas beweisen, man ist von Anfang an verbunden mit dem Land, mit dem Sport, mit der Heimat. Ich bin so unglaublich froh ein Teil davon sein zu dürfen! An diesem Tag habe ich auch zum ersten Mal einen richtigen Haka gesehen. Kurz bevor wir in den Zug nach Hause gestiegen sind, hat eine Gruppe Jugendlicher vor dem Bahnhof einen Haka aufgeführt. Es war eine andere Variation des Hakas der All Blacks, jedoch war er mindestens genau so powerful, wie deren Haka. Ich hatte wirklich richtig Gänsehaut dabei! Und die All Blacks haben natürlich gewonnen, was sonst!
Nebenbei, falls irgendjemand von euch jemals nach Wellington kommen sollte, kann ich ein süßes, chilliges Cafe weiterempfehlen. Es heißt Enigma und ist unweit vom Bahnhof, leicht zu erreichen!
germans always take pictures of their food! ;)
Sonntags hatte das Wind Orchestra in Wellington einen Auftritt, so sind wir alle nach Wellington gefahren. Der Anlass war das WEBO MUSIC FESTIVAL im Scots College. Viele Gruppen unterschiedlicher Schulen aus der Region haben dort gespielt und auch unsere Schule war eingeladen. Im Vergleich zu allen anderen waren wir warscheinlich eine der schlechtesten Gruppen, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Eine der Gruppen hat ein Medley aus "König der Löwen" gespielt und ich habe eine richtige Gänsehaut bekommen und auch ein klein bisschen Heimweh, da es mich an mein letztes Jahr in der Oberstufe erinnert. Nici, love you ♥ Was in Neuseeland aber so toll ist, dass man immer ale Getränke frei bekommt. Zu jedem Essen gibt es Wasser kostenlos und an diesem Tag gab es alle Getränke Tee, Cafe, Saft und Wasser frei. Davon sollten sich die Deutschen echt ne Scheibe abschneiden!


HVHS String Orchestra
Am Abend hat dann endlich die Quiznight stattgefunden. Da wir ja alles nach Nelson fahren wollen und keiner 700 $ dafür ausgeben will, haben wir verschiedene Aktionen zum Fundraising gestartet um Geld ranzuschaffen. Die Quiznight war bis jetzt unser größtes Projekt! Jedes Mädchen hat zehn Eintrittskarten zum verkaufen bekommen, die wir zum Glück sogut wie alle verkauft haben. Es war jedoch trotzdem total überraschend wie viele Leute an diesem Abend gekommen sind, wir haben die ganze Hall gefüllt. So viele Menschen sind gekommen um uns zu unterstützen, Lehrer, Eltern, Freunde oder einfach random people, die wir auf der Straße angesprochen haben. Es war wirklich Wahnsinn. Wir haben Getränke verkauft und Pizza, Muffins und Kaffee gab es umsonst. Außerdem haben wir noch Tomobla gemacht, bei der man die Preise der Sponsoren gewinnen konnte und dadurch ist wirklich unglaublich viel Geld in unsere Kasse gekommen. Am Ende gab es dann noch eine Versteigerung, bei der Trikos oder Gutscheine von Fitnesscentern und sonstigem versteigert wurden und manche Leute haben sich wirklich sehr verausgabt und teilweise 200$ für ein Triko geboten. Naja, mir solls recht sein! Dankesehr!                     Es war einfach traumhaft. Niemand hatte sich träumen lassen, dass die Quiznight ein solcher Erfolg wird und jeder war super überrascht. Der ganzen Stress und der Aufwand haben sich gelohnt! Raise some Dollar Bills Girls, yes! ♥
vorher..

nachher ♥
Morgen noch zwei Exams und dann bin ich fertig und es heißt erstmal FREIHEIT! Und falls sich hier noch irgendjemand über meine Rechtschreibung beschweren sollte, aus meiner lieben Lehrerfamilie (hab euch lieb!) dann lasst euch sagen, so langsam leide ich am Verlust meiner heißgeliebten Muttersprache. Also habt Gnade mit mir ;)

Loooooove ♥



Dienstag, 20. August 2013

Rugby & Music Festival

Hey Muffins ♥
(neu! ich liebe dieses Wort!)

Meine erste Etappe meines Neuseelandaufenthalts ist schon um. Ab morgen fangen die Mock's an. Die Mock Exams sind Tests, die nicht zählen, die aber dazu dienen, damit jeder weis auf welchem Bildungsstand er sich gerade befindet und wieviel er noch tun muss um die richtigen Exams am Jahresende zu bestehen. Und ich als International muss die leider auch absitzen. Etwas positives hat das ganze noch, denn zwischen den Exams haben wir die nächsten zwei Wochen frei. Wie Ferien! Danach geht es dann ganz normal wieder mit der Schule weiter, drei Wochen! Und dann sind schon meine ersten Ferien!
Dieses Wochenende hatten wir, trotz akuter Erdbebengefahr und Tsunamiangst meinerseits, unser Fundraising an der Schule. An unserer Schule war dieses Wochenende ein Tunier. Parallel haben Rugbymannschaften und Fußballmannschaften unserer Schule gegen Mannschaften anderer Schulen gespielt und hoffentlich reichlich gewonnen. Wir vom Mädelsfußball haben das genutzt und fleißig Muffins, Coffee und Würstchen verkauft um Geld in unsere Kasse zu bekommen, damit wir alle nach Nelson fahren können. Klingt alles wunderschön! War es aber leider nicht, denn es hat in Strömen geregnet. Ich hatte mich vor ein paar Wochen mal über das Wetter hier beschwert, dass ich noch nie Regen abbekommen habe. Ich nehme alles zurück! Bitte lieber Wettergott! Es war auch nicht der erste Tag, dass es geregnet hat und so waren die ganzen Fußball/Rugbyfelder völlig matschig und eigentlich unzugänglich, aber was tut man nicht alles für den Sport, denn wir sind trotzdem darauf rumgestapft!



Mia's und meine Schuhe, See!


Und natürlich, als waschechtes Hutt Valley High Girl, musste ich mir dann auch das Rugbyspiel unserer Senior Mannschaft gegen die Konkurrenz aus Upper Hutt ansehen. Ich werde Rugby nie verstehen. Eine mir unbekannte Anzahl von Jungs kloppen sich um einen, nichtmal runden, Ball um ihn dann hinter eine Linie zu bringen. Dann gibt es auch noch andere witzige Konstellationen, in denen sich beide Mannschaften, wie in den Asterixfilmen, in der Formation eines Schildkrötenpanzers gegenüberstehen und sich versuchen wegzudrücken. Lustig ist es allemal! Man hat aber gemerkt, dass Rugby wirklich der Sport der Neuseeländer ist. Fast die ganze Schule war da um die Mannschaft anzufeuern und es hat sich toll angefühlt ein Teil dieses "Schoolspirits" zu sein. Mir hat leider nur das am Spielfeldrand herumtollende Maskottchen gefehlt. Naja, man kann nicht alles haben! Was aber nicht zu verachten war, waren die Jungs, die sich um das Ei gekloppt haben. Ich steh ja eigentlich nicht so auf braun, aber sich im Schlamm wälzende, gutaussehende Typen, wer findet das nicht super! Top!
Am Abend kamen noch Keri's Eltern zu Taines Geburtstag zu Besuch und sind bis Montag geblieben. Sie sind einfach wirklich so herzlich und so lieb, einfach waschechte Neuseeländer. Keri's Mum hat gekocht und ich habe so viel gegessen bis ich fast geplatzt bin. Oma's können doch am besten Kochen! Womit ich leider garnicht klar gekommen bin, ist deren Akzent. Sie kommen von der Südinsel aus Christchurch und haben dementsprechend auch einen Dialekt. Als ich nach Neuseeland kam, habe ich mich gepriesen, weil ich fast alles verstanden habe und dachte, Neuseeländer haben keinen starken Akzent. Ich wurde eines Besseren belehrt. Jedes Mal wenn Keri's Dad etwas zu mir gesagt hat, musste ich ihn höflich fragen ob er es bitte nocheinmal langsam wiederholen kann, damit ich auch eine passende Antwort geben kann. Ansonsten wäre es wohl sehr peinlich geworden! Er hätte dann warscheinlich gefragt: "How was your day?" Worauf ich mit einem strahlenden Lächeln "Yes!" geantwortet hätte!
Was allerdings hier kaum anders ist, als in Deutschland, sind die Sendungen. Keri's Mum hat am Abend eine Sendung angesehen, die wohl eher für ältere Leute bestimmt ist, sozusagen, "Dahoam is Dahoam" auf Neuseeländisch. Sweet!


Rugby Game
Sonntags bin ich der Kindergeburtstagsparty entflohen, indem ich mit Lotta shoppen war. Ich liebe meine Gastbrüder sehr, aber ich kann wirklich nicht mehrerer 3-6 Jährige an einem Regentag in unserem Wohnzimmer aushalten. Daher bin ich geflüchtet! - Natürlich habe ich mir vorher noch ein Kuchenstück stibitzt! Danke Lotti für den tollen Tag ♥




Außerdem stand Montag's auch noch unsere große Musikaufführung in der Schule bevor. Die Schule hat ein "Music Festival" organisiert, bei dem alle Musikgruppen, Kurse oder Clubs der Schule etwas aufführen und das Wind-Orchestra war auch beteiligt. Wir waren jetzt nicht so hammermäßig, aber es gab in jedemfall noch schlimmere Gruppen! Wer aber allen die Show gestohlen hat, war die Year13 Band, die auch vor Kurzem einen regionalen und nationalen Preis gewonnen haben. Die Jungs sind wirklich gut, und wer hätte es gedacht, natürlich alle noch super gutaussehend! Irgendwie gehe ich vom Schwärmen vom neusseeländischen Essen über zu dem Schwärmen von neusseeländischen Jungs auf meinem Blog! Well done! An sich war der Abend aber wirklich wunderschön und hat mir gezeigt, wie sehr ich Musik eigentlich liebe und wie gerne ich auch selbst Musik mache. Am Ende das Abends gab es noch eine wunderschöne Performance aller beteiligten Schüler. Alle zusammen standen wir wie ein Chor von Engeln auf der Bühne und haben "Tears in Heaven" gesungen, begleitet vom Ukulele Club. Nerdvana, ich komme! Nein, es war wirklich ein toller Abend und selbst das Ende war super!
Heute Mittag gab es yummy International Lunch mit Pizza, Muffins, Bagles und Pie's, weil drei Chinesische Schüler zurück in ihre Heimat geflogen sind! Schade für die Chinesen, gut für mich, denn es war wirklich richtig lecker. In Classical Studies sahsen wir heute draußen, da es so schön warm war und unsere Lehrerin sich leider eh nicht durchsetzen kann. Einer hat einfach angefangen und ist hinausspaziert und alle anderem sind ihm gefolgt. Dann saßen wir in der Sonne und haben uns gebräunt! Irgendjemand kam auf die Idee, für alle Milchshakes zu holen und so sind die Jungs einfach mal kurzerhand ins Auto gestiegen und haben 18 Milchshakes für den ganzen Kurs geholt und natürlich auch ausgegeben, ganz Gentlemanlike! Yummy ♥

Aufgenommen nachdem eine Horde hungriger Austauschschüler sich darüber hergemacht hat! Es war viel viel mehr!

Nebenbei gibt es jetzt noch ein Faktenupdate:
1. Ich habe eine neue Sucht! Shortland Street! Eine neuseeländische Soap, ganz nach dem Motto Verrat, Intrige und Liebe. Tod, Famile und Krankenhaus. Eine Mischung aus GZSZ und Grey's Anatomy. I like!

2. Ich bin mutig. Die letzten Tage bin ich schon OHNE Jacke zur Schule gelaufen und morgen gehe ich einen Schritt weiter und lasse die Strumpfhose weg. Ich werde berichten, ob ich meine Beine noch bewegen kann oder ob ich sie erst mit einem Eispickel befreien muss!

3. Die Test's hier haben anscheinend nichts mit Leistungsdruck zu tun! Man schreibt den Test und wenn es klingelt gibt man das Blatt ab und schreibt einfach in der nächsten Stunde weiter. What the hell? Sowas hätte ich mal in Latein gebraucht, Mensch!

4. Ich bekomme Beinmuskeln.. und ihr nicht



Love you ♥
Lucie 

Freitag, 16. August 2013

Erdbeben, what the hell?

Heeey Guys ♥

Ich hatte heute meine erste Erdbebenerfahrung mit der Stärke 6,7 und es wird sicherlich nicht meine Letzte sein. Es war richtig schockierend und ich habe jetzt immer noch das Gefühl, dass die Erde die ganze Zeit bebt, aber warscheinlich bilde ich mir das nur ein.
Wir sahsen in der letzten Stunde in Englisch. Es war kein richtiger Unterricht weil unsere Lehrerin nicht da war und wir nur so "Vertretung" hatten. Auf einmal beginnt alles an zu wackeln und der Boden fühlte sich an, als würde man auf Wellen gehen. Die Tische sind hin und her geruckelt und meine Stifte haben geklappert. Erstmal hat sich jeder einfach nur angeschaut, total verwirrt, bis jemand gecheckt hat, dass es ein Erdbeben ist. Und dann war alles irgendwie total komisch, alle sind unter die Tische gegangen und haben die Tische festgehalten. Ich war richtig schockiert. Du sitzt da unter dem Tisch und die Erde unter dir bebt und du kannst nichts, absolut garnichts dagegen machen, man ist komplett machtlos gegen diese Gewalt. Es war richtig heftig. Dazu kommt auch noch, dass wir im 2. Stock waren, was das Haus nochmal zum schwingen gebracht hat. Aber unsere Schule ist zum Glück extra für Erdbebensituationen ausgerichtet und somit musste man zumindest keine Angst haben, dass irgendwas einkracht. Draußen auf dem Gang sind Leute entlanggerannt, nach draußen. Dabei ist es eigentlich das Dümmste was man bei einem Erdbeben machen kann, nach draußen zu rennen. Hab ich zumindest gehört. Naja, dann hat es langsam aufgehört und wir sind alle wieder aus unseren Tischhöhlen hervorgekrochen. Die meisten fanden es eher witzig und "exiting" anstatt erschreckend. Aber für mich war das irgendwie total schlimm, zu wissen, dass man nichts dagegen machen kann. Dann kamen ganz viele Leute rein, um nachzusehen, ob alles klar ist und viele haben sich aus Spaß umarmt, ich fand das garnicht lustig.
Danach gab es noch viele kleine Nachbeben. Ich hab extra meine beiden Füße auf den Boden gestellt, damit ich genau spüre wann wieder eins war. Es war echt Adrenalin. 
Und dann beim Abendessen gab es wieder eins. Wir hatten Fish & Chips und auf einmal klirrt das ganze Besteck und es wackelt. Aber alle sahsen voll gechillt da und niemand hat irgendwie was gesagt, außer: "Oh, an aftershock!" Und ich sah's nur so da, what the hell! Meine Gasteltern sind mit mir dann noch den Saftyplan durchgegangen. Sollte also wieder mal ein Erdbeben passieren, was etwas schlimmer ist, dann wird unser Haus als Basis ausgerufen, da wir auf dem Berg wohnen und ich muss schnellstmöglich nach Hause laufen. Denn es könnte ja sein, dass das Erdbeben einen Tsunami auslöst und dann wird das ganze Valley überschwemmt und nur die auf dem Berg bleiben verschont. Are you fuckin kidding me? 

Falls heute Nacht ein Erdbeben passiert, werde ich bei Keri ins Bett kriechen und nicht mehr rausgehen. Ich schwörs!

Donnerstag, 15. August 2013

Normaler Wahnsinn & Essen II

Hey Guys ♥

Ganze drei Wochen war ich jetzt schon in der Schule und es fühlt sich an als wäre ich Jahre hier. Naja, zumindest Monate! Ich verlaufe mich nichtmehr so oft.. so oft bedeutet, nur ca. einmal am Tag anstatt ganze dreimal am Tag. Juhu, nennt mich König! So langsam hat sich auch der Unterrichtsalltag eingependelt. Ich komme in vielen Fächern jetzt besser mit und kenne auch langsam meine Leute in der Klasse viel näher. Ich weis genau bei welchem Lehrer ich zu spät kommen kann und bei welchem ich es mir leider nicht erlauben kann, obwohl ich es zu gerne würde.
Nächste Woche beginnen die Exams. Nicht die richtigen Exames, nur die Vorstufe davon, sozusagen eine Prüfung um zu sehen auf welchem Stand man sich gerade befindet und wieviel man noch nachholen muss. Also International Student muss ich diese alle mitschreiben, sie zählen aber für mich nicht. Das heißt ich werde mich nächste Woche in die Exames reinsetzen und genau zwei Wörter auf das Papier schreiben. Meinen Namen. Und dann werde ich aus dem Fenster starren und mir vorstellen, dass ich in der Zeit schön etwas essen gehen hätte können. Bei diesen Prüfungen darf man nämlich nicht früher gehen und muss die ganze Zeit absitzen, auch wenn man nichts weis. Ha! Klingt ja fast wie die Physik Klausuren in der Oberstufe. Da hab ich's auch immer so gemacht! Dafür bekommen wir aber die Tage zwischen den Exams frei um zu lernen. Was für mich bedeutet, ausschlafen!
Der Unterricht an sich ist hier richtig toll. Ich hatte am Mittwoch meine erste Outdoor Education Stunde in einer Grundschule. Glücklicherweise haben die Kinder nicht gemerkt, dass ich aus einem anderen Land komme und ihre Sprache nicht halb so gut verstehe, wie ich es gerne hätte. So war meine Angst ganz unbegründet und es hat richtig viel Spaß gemacht den Kleinen die Basic-Rugby Skills beizubringen. Der Basic Griff heißt Hamburger Griff, sodass ich gleich wieder Hunger bekommen habe. Was ist nur los? Dabei durften wir alle tolle auffällige Grüne Tshirts tragen, auf denen vorne eine Neuseeländische Zigarettenfirma als Sponsor abgebildet ist. Vorbildfunktion ist doch alles!


die orcas
Morgen gehts dann in die nächste Schule um den neuen Kindern die Basic Skills beizubringen und nächste Woche arbeiten wir am Mittwoch mit der einen und am Freitag mit der anderen Schule am Passen und Tacklen. Da freuen sich schon die Jungs drauf, ist ja klar. Andere verletzten. Juhu! Am Ende der nächsten Wochen veranstaltet dann der Kurs zusammen mit den Schulen ein großes Tunier an unserer Schule. Leider bin ich zu der Zeit nicht da, weil ich mit der Fußballmannschaft auf Tunier in Nelson bin. Auf dieses Tunier freue ich mich schon so dermaßen, das ist nicht zu glauben. Wir fahren am Sonntag los und kommen am Freitag der darauffolgenden Woche wieder nach Hause, das heißt, eine Woche keine Schule! Natürlich ein toller Nebeneffekt zu dem Trip nach Nelson und den ganzen neuen Leuten, die man treffen wird. Ich bin so froh Fußball zu spielen und so viele nette Mädels kennengelernt zu haben. Einfach nur klasse. Und Danke an Mama und Papa, dass ihr mir das ermöglicht ♥
Auch mit den Kontakten zu den Year 13 läuft es jetzt bestens. Ich habe die letzten Lunch Pausen immer zusammen mit Year 13 Mädels im Pavillion verbracht. Das ist ein Haus auf dem Schulgebäude, in das nur die Abschlussklasse reindarf. Hihi! Privileg! Dieses Wochenende treffe ich mich vielleicht mit ein paar Mädels um nach Welly reinzufahren, hoffentlich klappt das!
Valerie's und mein "Kind", dass wir in Biologie erzeugt haben. Könnte eine Tüte über dem Kopf vertragen!

Was es noch zu sagen gibt? LEUTE! Ich kann nicht aufhören zu Essen. Ich weis es wird langsam nervig, dass meine Blogposts zu 75 % nur aus Bildern und Beschreibungen von Essen bestehen, aber die Menschen die mich kennen, wissen, dass ich ein absoluter Essensfan bin und der Rest wird mich noch kennenlernen. Ich liebe einfach das Essen in Neuseeland. Es ist einfach so anders und gleichzeitig so lecker, schon allein die Schokolade und die Gummibärchen schmecken ganz anders als in Deutschland. Und meine Gastmutti kann einfach so gut kochen. Ich könnte mich reinlegen.


Hackfleisch mit Ei und Käse auf Toast! Yum!
Am Dienstag habe ich Muffins gebacken, weil eine Freundin von mir, Sonia, 18 wurde und das musste natürlich gefeiert werden. Im Foto seht ihr noch den Kuchen, den Jules für sie gebacken hat. Wir waren in dieser Pause nur daran, die Schokokuchen aufzuessen!





Taine's fünfter Geburtstag steht vor der Tür und dieses Wochenende herrscht Chaos in unserem Haus. Die halbe Verwandschaft wird eingeladen sein und ein Haufen kleiner Kinder wird im Haus herumtollen, zusätzlich zu dem schon vorhandenen Haufen Kinder. Keri ist schon jetzt völlig genervt. Gestern Abend haben sie und ich noch einen Kuchen gebacken und er sah einfach so gut aus. Shame on me! Oke, ich hab nur die Glasur gemacht, aber gebacken ist gebacken! Taine ist schon ganz nervös. Man wird schließlich nur einmal fünf. Und fünf ist hier das große Geburtstag, denn mit fünf kommt man in die Schule. Das hießt er hat auch noch seinen ersten Schultag am Montag, was alles noch doppelt so spannend macht!

Ich weis, dieser Post war nicht so informativ. Aber ich wollte euch einfach nur über die laufenden Dinge auf dem Laufenden halten. Ich hab euch so lieb ♥

Lucie

Sonntag, 11. August 2013

Talentshow & der neuseeländische Trend

in the end we only regret the chances we didn't take

Hi Guys ♥

gerade ist es Sonntag Abend im beschaulichen Neuseeland und es regnet! Ich habe es zwei Wochen lange beschrien, dass ich noch keinen neuseeländischen Regen abbekommen habe und jetzt zahlt der Himmel es mir doppelt und dreifach zurück. Es regnet schon den ganzen Tag und die ganze Nacht. Jetzt weis ich auch, warum alle immer gesagt haben, ich soll mich nicht auf den Regen freuen!

Samstag morgens bin ich mit zu einem Netballspiel meiner Gastmama gegangen. Meine Gastmama spielt in einem Team in dem hauptssächlich Mütter von kleinen Kindern spielen. Leider haben sie genau an dem Tag gegen eine Schülermeistermannschaft gespielt und leider leider verloren.
Netball ist so unglaublich schnell und dynamisch. Ich glaube ich würde sterben, müsste ich das spielen. Da ist mir dann doch meine Position beim Fußball viel viel bequemer!



meine Vormittagsbeschäftigung diesen Samstag  ♥

Ich war gestern das erste Mal in Wellington. Eine Freundin von mir, Lisa, hatte Karten für die "New Zealand got Talent" Show. Das ist sowas die das deutsche "Supertalent". Wir sind gegen Abend nach Wellington gefahren um uns die Show anzusehen. Es war keine Live Übertragung, denn es waren nur die Castings und wir waren eben ein Teil des Publikums, dass ich immer auf Kommando klatschen oder buhen musste. Man kennt das ja. Es war ein wunderschöner Abend, Neuseeland hat wirklich ein paar ausgefallene Talente aber vorallem viele guter Sänger und Tänzer. Einer hat so schön auf Gitarre gespielt, dass ich dahingeschmolzen bin. Jaja, romantisch romantisch! Es gab eine so süßen Opa, der hat versucht Seifenblasen zu machen und es ging nicht, und das fand ich so traurig, weil er so begeistert davon war und es nicht geklappt hat. Am liebsten hätte ich ihm gesagt, dass ich seine Seifenblasen schön fand und er jetzt einen Fan mehr hat! Es war ein wundervoller Abend ♥
in Wellington




durfte mit dem Gitarrentyp ein Bild machen ♥

Ich fühle mich hier irgendwie pudelwohl und habe überhaupt noch keine Heimweh. Bin ich irgendwie krank oder so? Naja, vielleicht sollte ich das auch nicht beschreien, sonst kommt das genau wie der Regen auch noch! Ich bin so richtig im Kiwi way of life angekommen. Ich habe sogar schon meine Schuluniform den Kiwis angepasst. Generell gehen die Schüler hier nicht mit Jacke zur Schule. Es kann an die 6 Grad draußen sein und sie laufen ohne Jacke und ohne Strumpfhose herum, während ich armes deutsches Wesen in meinem Fleece + Regenjacke und meiner Strumpfhose zur Schule laufe. Ich habe mich aber nun versucht den Einheimischen anzupassen und habe mir jetzt schwarze Lederchucks und weiße Socken gekauft, denn das ist die Schuhmode, die die Mädels hier tragen. In Deutschland würde nie jemand so auf die Straße oder zur Schule gehen, hier ist das Trend. Und was macht man mit dem Trend? Man geht ihn mit!


meine neue Sucht - chocolate milk

mein Schulweg


zuckersüß ♥
Ich freue mich schon auf meine ganzen nächsten Wochen ♥

See ya :*